Was wäre, wenn Gebäude nicht mehr die Endstation von Baustoffen sind, sondern ein Materiallager für die Zukunft? Genau das ist die Vision des kreislaufgerechten Bauens.
Wird Wohnen in Tirol zum Luxusgut? Die aktuelle Situation scheint diese Entwicklung zu bestätigen: Grundstücke sind unbezahlbar und überzogene Vorschriften machen den Wohntraum für viele Familien unerreichbar.
Tirol wächst – nicht nur, was die Bevölkerung betrifft. Tirol zählt seit Jahren zu den Bundesländern mit der höchsten Nachfrage nach Wohnraum. Doch freie Flächen für Neubauten sind begrenzt, Bodenpreise hoch und Baulandreserven knapp. Vor diesem Hintergrund gewinnt das Bauen im Bestand
Die Bauinnung Tirol und die Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder schlagen Alarm: Der Rückgang bei den Baugenehmigungen, überzogene Baustandards und steigende Baukosten bedrohen nicht nur rund 10.000 Arbeitsplätze, sondern auch die Chance auf Eigentum für breite Bevölkerungsschichten.
Die Bauinnung Tirol und die Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder schlagen Alarm: Der Rückgang bei den Baugenehmigungen, überzogene Baustandards und steigende Baukosten bedrohen nicht nur rund 10.000 Arbeitsplätze, sondern auch die Chance auf Eigentum für breite Bevölkerungsschichten.
Wer heute ein Bauprojekt plant, kommt an ihr kaum mehr vorbei: der digitalen Baueinreichung. Zeitersparnis, Transparenz, Einheitlichkeit aber vor allem Kostenersparnis sind die wesentlichen Vorteile einer digitalisierten Antragstellung.
Wer in Österreich Wohnraum schaffen oder kaufen möchte, steht nicht nur vor der Herausforderung steigender Baukosten – auch die Fördermodelle unterscheiden sich je nach Bundesland erheblich. Besonders deutlich wird das im Vergleich zwischen Tirol und Vorarlberg.
Wohnraum muss wieder leistbarer werden – auch für die Mittelschicht. Die Landesinnung Bau Tirol setzt sich aktiv für Maßnahmen ein, die den Wohnungsmarkt entlasten und Bauen wieder erschwinglich machen. Fünf zentrale Lösungsansätze stehen dabei im Fokus.
Am 6. März 2025 fand der 17. Tiroler Bautag in Innsbruck statt. Im Fokus stand die Frage, wie der Zugang zu leistbarem Wohneigentum für die Mittelschicht verbessert werden kann. Experten präsentierten praxisnahe Lösungsansätze, um den Tiroler Wohnungsmarkt zukunftsfähig zu gestalten.
Für verdichtetes Bauen müssen die zulässigen Baudichten in der Raumordnung erhöht werden. „Nur dann kann auch entsprechend kompakt und flächenschonend gebaut werden. Das verringert den Anteil der Grundkosten bei der Gebäudeerrichtung und ist damit ein Beitrag zum leistbaren Wohnen“, betont Patrick Weber. Zur
Eine Anpassung der Wohnbauförderung und die Förderung des Wohnbaus sind essenziell, um die Tiroler Bauwirtschaft zu stabilisieren, leistbaren Wohnraum zu schaffen und langfristig die regionale Wirtschaft zu stärken.
Mit Leidenschaft für das Handwerk und einem klaren Blick auf die Zukunft ist Patrick Weber als Landesinnungsmeister der Bauinnung Tirol im Einsatz. Sein Ziel: Die Interessen der Tiroler Bauwirtschaft zu vertreten, den Mitgliedsbetrieben eine starke Stimme zu geben und die Herausforderungen der Bauindustrie gemeinsam zu meistern.