Die rechtlichen Voraussetzungen sind geschaffen, die technischen Lösungen stehen bereit. Der Weg ist frei, die digitale Baueinreichung flächendeckend in Tirol zu etablieren.
Mit der neuen Sanierungsoffensive 2026 stellt der Bund so viel Geld für Sanierungen bereit wie noch nie. Von 2026 bis 2030 stehen jedes Jahr bis zu 360 Mio. Euro zur Verfügung.
Die Tiroler Bauwirtschaft blickt vorsichtig optimistisch auf das Jahr 2026. Im Interview mit Landesinnungsmeister Patrick Weber werden die aktuelle Lage, die Herausforderungen und die großen Chancen der Branche deutlich.
Seit 1. Juli 2025 ist die KIM-Verordnung (Kreditinstitute-Immobilienfinanzierungsmaßnahmen-Verordnung) mit dem Zweck der Risikominimierung im Bereich der Wohnraumfinanzierung Geschichte. Seither kehrten bei der Wohnkreditvergabe wieder Flexibilität zurück, während die Österreichische Nationalbank (OeNB) und die Finanzaufsicht (FMA) über neue Instrumente diskutierten.
Wird Wohnen in Tirol zum Luxusgut? Die aktuelle Situation scheint diese Entwicklung zu bestätigen: Grundstücke sind unbezahlbar und überzogene Vorschriften machen den Wohntraum für viele Familien unerreichbar.
Tirol wächst – nicht nur, was die Bevölkerung betrifft. Tirol zählt seit Jahren zu den Bundesländern mit der höchsten Nachfrage nach Wohnraum. Doch freie Flächen für Neubauten sind begrenzt, Bodenpreise hoch und Baulandreserven knapp. Vor diesem Hintergrund gewinnt das Bauen im Bestand
Die Bauinnung Tirol und die Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder schlagen Alarm: Der Rückgang bei den Baugenehmigungen, überzogene Baustandards und steigende Baukosten bedrohen nicht nur rund 10.000 Arbeitsplätze, sondern auch die Chance auf Eigentum für breite Bevölkerungsschichten.
Die Bauinnung Tirol und die Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder schlagen Alarm: Der Rückgang bei den Baugenehmigungen, überzogene Baustandards und steigende Baukosten bedrohen nicht nur rund 10.000 Arbeitsplätze, sondern auch die Chance auf Eigentum für breite Bevölkerungsschichten.
Wer heute ein Bauprojekt plant, kommt an ihr kaum mehr vorbei: der digitalen Baueinreichung. Zeitersparnis, Transparenz, Einheitlichkeit aber vor allem Kostenersparnis sind die wesentlichen Vorteile einer digitalisierten Antragstellung.
Wer in Österreich Wohnraum schaffen oder kaufen möchte, steht nicht nur vor der Herausforderung steigender Baukosten – auch die Fördermodelle unterscheiden sich je nach Bundesland erheblich. Besonders deutlich wird das im Vergleich zwischen Tirol und Vorarlberg.
Wohnraum muss wieder leistbarer werden – auch für die Mittelschicht. Die Landesinnung Bau Tirol setzt sich aktiv für Maßnahmen ein, die den Wohnungsmarkt entlasten und Bauen wieder erschwinglich machen. Fünf zentrale Lösungsansätze stehen dabei im Fokus.
Mit Leidenschaft für das Handwerk und einem klaren Blick auf die Zukunft ist Patrick Weber als Landesinnungsmeister der Bauinnung Tirol im Einsatz. Sein Ziel: Die Interessen der Tiroler Bauwirtschaft zu vertreten, den Mitgliedsbetrieben eine starke Stimme zu geben und die Herausforderungen der Bauindustrie gemeinsam zu meistern.