Schluss mit der Normenflut: Landesinnung Bau Tirol unterstützt Vorstoß von LH Anton Mattle

8. August 2026

Die Landesinnung Bau Tirol teilt ausdrücklich die Position von Landeshauptmann Anton Mattle, das ausufernde Regelwerk an technischen Bauvorschriften und Normen endlich zu entschlacken. 

„Landeshauptmann Anton Mattle spricht ein Problem an, das die Bauwirtschaft seit Jahren belastet. Immer mehr Normen, Detailvorschriften und Dokumentationspflichten machen das Bauen unnötig kompliziert und teuer. Wenn wir leistbaren Wohnraum schaffen wollen, müssen wir das Regelwerk wieder auf das Wesentliche reduzieren“, betont Landesinnungsmeister Patrick Weber in der Presseaussendung.

Starke Allianz für nachhaltiges und wirtschaftliches Bauen

Besonders erfreulich ist aus Sicht der Landesinnung Bau Tirol, dass die gesamte Wirtschaftskammer Tirol diesen Kurs geschlossen unterstützt. WK-Präsidentin Barbara Thaler und WK-Vizepräsident Anton Rieder haben sich klar hinter den Vorstoß des Landeshauptmanns gestellt und fordern, wie die Bauwirtschaft, den Abbau überschießender Bauvorschriften, Standards und Normen sowie einfachere, digitale und schnellere Bauverfahren.

Wichtiger Schritt für Mieter, Häuslbauer und Wohnungskäufer

Fakt ist, die mittlerweile rund 50.000 Normen und Bauvorschriften treiben die Kosten in die Höhe und verzögern viele Bauprojekte, ohne einen entsprechenden Mehrwert für Sicherheit oder Qualität zu schaffen. Sicherheitsrelevante Standards stehen außer Frage – doch wo Vorschriften lediglich Bürokratie erzeugen, braucht es den Mut zur Vereinfachung.

„Deutschland zeigt etwa mit dem Gebäudetyp E und dem Hamburg-Standard, dass weniger Bürokratie funktioniert. Genau diesen Weg braucht es auch in Österreich. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Baukosten zu senken und wirtschaftlicher zu bauen. Davon profitieren letztlich Mieter, Häuslbauer, Wohnungskäufer, Betriebe bei Investitionen und die öffentliche Hand“, betont Patrick Weber.

Landesinnung Bau Tirol ist bereit, Reformprozess aktiv mitgestalten

Besonders begrüßt die Landesinnung Bau Tirol, dass sich auch die Landeshauptleutekonferenz für eine grundlegende Reform des bestehenden Systems ausgesprochen hat. Nun ist der Bund gefordert, gemeinsam mit Ländern und Gemeinden unnötige Normen und Vorschriften endlich zu entrümpeln.

Die Bauwirtschaft bietet dabei ihre Unterstützung an: Wer täglich plant, baut und Projekte umsetzt, weiß am besten, welche Normen Sicherheit und Qualität gewährleisten und welche vor allem Zeit, Geld und Bürokratie verursachen. Dieses Praxiswissen bringt die Bauwirtschaft gerne in den Reformprozess ein. „Wir stehen als kompetenter Partner zur Verfügung, um das Regelwerk zu vereinfachen. Der gemeinsame Wille von Politik und Wirtschaft ist eine große Chance. Jetzt müssen den Worten Taten folgen“, bekräftigt Patrick Weber abschließend.

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